Wer definiert Sexualität?
Sexualität ist überall präsent – im Alltag, in Beziehungen, in Medien, in politischen Debatten. Gleichzeitig ist sie oft mit Erwartungen, Normen, Scham oder moralischen Vorstellungen verbunden.
In diesem autonomen Tutorium wollen wir uns gemeinsam damit beschäftigen, wie unterschiedlich Sexualität verstanden wird – je nachdem, aus welcher theoretischen, kulturellen oder gesellschaftlichen Perspektive man draufschaut. Dabei geht es immer wieder um die Frage: Wer bestimmt eigentlich, was Sexualität ist – und worauf stützen sich solche Vorstellungen?
Wir schauen uns verschiedene Ansätze und Modelle an, lesen manche Texte gemeinsam und diskutieren sie in entspannter Runde. Mir ist es wichtig, zusammen nachzudenken, Fragen zu stellen und unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen.
Themen werden unter anderem sein: kulturelle Perspektiven jenseits westlich geprägter Vorstellungen, die Rolle von Scham, Religion und sozialen Normen, biologische Modelle von Sexualität, sexualphysiologische Ansätze, aber auch Perspektiven außerhalb von Heteronormativität – etwa mit Blick auf sexuelle Orientierung, Behinderung und Alter. Außerdem wollen wir psychoanalytische Zugänge, Pornografie und Sexualskripte sowie individuelle Modelle wie das Dual Control Model oder Sexual Mentalizing diskutieren.
Alle Interessierten sind herzlich willkommen – ihr könnt auch einfach ganz unverbindlich mal vorbeischauen, egal in welchem Fachbereich ihr studiert.
Tutorin: Lara
Daten: jeden Donnerstag während dem 16.04.- 28.05.26, 18:30-20:00 Uhr
Erstes Treffen: 16.04.26, Erstmal im Foyer des PEG
Kontakt: s7371094 [at] stud.uni-frankfurt.de (s7371094[at]stud[dot]uni-frankfurt[dot]de)