Philosophieren mit (Science) Fiction. Von Science-Fiction als Gedankenexperiment zur Theorie-Fiktion
Dieses AT versteht sich als gemeinsame Erkundung des Verhältnisses von Science-Fiction und Philosophie. Dabei werden wir uns zwischen Science-Fiction als experimentellem Raum und ihrem spekulativen Potential der Theorieentfaltung bewegen. Science-Fiction als Denkform ist hier „gegen die Zeit gerichtet – und hoffentlich zugunsten einer kommenden Zeit“ (Deleuze, 1968).
Wir werden Science-Fiction als Grenzerkundung des Möglichkeitsraums und der Reproduktion von Gesellschaftserfahrungen befragen. Dies findet im Angesicht klassischer Konfigurationen von Szenarien des technologischen und gesellschaftlichen „Wie könnte die Welt sein?“ bis hin zum Einzug der Fiktion in die Theorie statt – etwa in der Figur des Cyborgs (Haraway, 1985) oder der metamorph gewordenen Gestalt der Theory-Fiction (Negarestani, 2008). Dabei wollen wir die Bedeutung von Science-Fiction für die Philosophie diskutieren und auch offen gegenüber literarischen Genregrenzen sein, um etwa kosmischen Horror zu inkludieren. Wir werden im AT größtenteils philosophische Quellen heranziehen, aber auch literarische Werke oder Essays von Autor der Science-Fiction lesen.
Ab 24.04.26,16:00
Tutor*in: Benjamin Hoffmann
Kontakt: benjamin.hoffmann [at] stud.uni-frankfurt.de (benjamin[dot]hoffmann[at]stud[dot]uni-frankfurt[dot]de)