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Transparent: Kritisches Denken braucht Zeit und Raum

Die Kommune als Basis für den Sozialismus des 21. Jahrhunderts

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Welche Rolle spielt die Kommune in der Geschichte, und welche Bedeutung kann sie für gesellschaftliche Befreiung und einen kommunalistischen Sozialismus des 21. Jahrhunderts haben? Dieser Frage geht das autonome Tutorium aus historisch-soziologischer Perspektive nach. Gemeinsam untersuchen wir historische Entwicklungen und diskutieren, welche Bedeutung kommunale Selbstorganisation heute haben kann.

Zu Beginn klären wir zentrale Begriffe wie Kommune, Kommunalismus, Sozialismus und Dialektik und setzen uns mit der Entstehung von Hierarchien, Staatlichkeit und Herrschaft auseinander. Anschließend richten wir den Blick auf historische und gegenwärtige Beispiele kommunaler Organisierung – von kommunalistischen Strömungen der Achsenzeit über die Pariser Kommune, die Sowjets und die Räterepublik bis hin zu den Erfahrungen des Realsozialismus. Aktuelle Beispiele wie die Selbstverwaltung in Rojava und die zapatistische Bewegung in Chiapas sowie weitere Projekte weltweit bilden den Ausgangspunkt für die Frage, welche Perspektiven kommunale Organisierung heute eröffnet, auch mit Blick auf Frankfurt und eine kommunale Ökonomie.

Angesichts sozialer, ökologischer und demokratischer Krisen möchte das Tutorium einen Raum schaffen, um historische Erfahrungen kritisch zu reflektieren und über demokratische Alternativen sowie die Möglichkeiten eines erneuerten Sozialismus im 21. Jahrhundert zu diskutieren. „Auf den Sozialismus zu bestehen, bedeutet auf der Menschlichkeit zu bestehen.“

Tutor:in: Milan Drücke
Zeit: Mi 18-20 Uhr ab 21.10.
Ort: SH 4.103
Kontakt: s6078670 [at] stud.uni-frankfurt.de (s6078670[at]stud[dot]uni-frankfurt[dot]de)