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Transparent: Kritisches Denken braucht Zeit und Raum

Das Private ist Politisch: Feministische Theorie, Recht und die Macht weiblicher Wut

Wie lassen sich Gesellschaft, Recht und Geschlechterverhältnisse feministisch denken und verändern? Die 2. Frauenbewegung, eine der erfolgreichsten Sozialen Bewegungen hat neben politischer Praxis komplexe intersektionelle Theoriegebilde erschaffen… In unserem Online-Seminar lesen und diskutieren wir grundlegende Texte feministischer Gesellschaftstheorie und Rechtsphilosophie sowie Auszüge aus aktuellen Sachbüchern.

Im Mittelpunkt stehen Fragen nach der politischen Bedeutung weiblicher Wut, dem Ende der weiblichen Verfügbarkeit, epistemischer und struktureller Gewalt, der gesellschaftlichen und rechtlichen Einordnung von auf Race, Class, Able´ísm und Gender. Außerdem fragen wir, was das Recht leisten kann – und wo es bestehende Machtverhältnisse reproduziert.

Wir lesen Klassiker und aktuelle Positionen Regina Becker-Schmidt (Theorie der „doppelten Vergesellschaftung“), Carol Hagemann-White (zu Fragen sexueller Gewalt), bell hooks, Nancy Fraser (Kapitalismus & Care), Manon Garcia (Gedanken zum Pelicot-Prozess). Recht & Philosophie Martha A. Fineman (Vulnerabilität und Recht), Kimberlé Crenshaw (Intersektionalität). Materialistischer Feminismus & Interventionen: Texte von Melinda Cooper, Silvia Federici, Koschka / Linker Hand , sowie rechtssoziologische Fallanalysen (z. B. Christina Clemm: Strafrecht / Susanne Baer: Verfassungsrecht). Einige Sitzungen finden in Zusammenarbeit mit der Feminist Law Clinic statt.

Zeit: Alle 1-2 Wochen abends
Ort: online
Kontakt: Feministdesade [at] protonmail.com (Feministdesade[at]protonmail[dot]com)