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Transparent: Kritisches Denken braucht Zeit und Raum

1968 – 2026: Geschichte und Gegenwart der Studierendenbewegung

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»Wir sind nicht hoffnungslose Idioten der Geschichte, die unfähig sind ihr eigenes Schicksal in die Hand zu nehmen.« Rudi Dutschkes Erinnerung ist heute aktueller denn je. Wie die 68er damals leben wir heute wieder in einer großen Krise des imperialistischen Systems. Was der Vietnamkrieg für die 68er war, ist für uns der Völkermord an den Palästinensern. Was die Krise der Ordinarienuniversität damals war, ist heute die Krise der neoliberalen Universität. Die herrschende Ordnung steckt in der Krise, doch die Zukunft liegt an uns!

Um für die Kämpfe der Gegenwart zu lernen, wollen wir uns in diesem AT mit der Geschichte der Studierendenbewegung beschäftigen. Im ersten Block erarbeiten wir uns dafür gemeinsam ein marxistisches Verständnis von Bildung und Wissenschaft als Triebkräfte der menschlichen Geschichte sowie von Studierenden und ihrer Lage und Rolle im Klassenkampf. Im zweiten Block untersuchen wir die Studierendenbewegung von 1968, ihre Vorgeschichte und Nachwirkungen sowie den nationalen und internationalen Kontext. Der dritte Block dreht sich um die Frage, ob mit der »vierten Systemkrise« seit 2007 ein neuer Aufschwung der Studierendenbewegung (Bildungsproteste, Zivilklauselbewegung, …) verbunden ist, was sich seit 1968 verändert hat und welche Aufgaben heute vor uns liegen. Wissenschaft ist kein akademischer Elfenbeinturm: Deshalb lasst uns neben dem »forschenden Lernen« im Seminar öffentliche Exkursionen, Ausstellungen, Veranstaltungen, usw. organisieren.