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Transparent: Kritisches Denken braucht Zeit und Raum

PM AStA Frankfurt: Kiritik an der Kürzung von 455 Studienplätzen

29.07.2026

Die Goethe-Universität wird zum Wintersemester 2026/27 insgesamt 455 Studienplätze in zulassungsbeschränkten Studiengängen streichen. Betroffen sind unter anderem das gymnasiale Lehramt, Jura, Wirtschaftswissenschaften, Politikwissenschaft, Soziologie, Erziehungswissenschaften, Biochemie und Sportwissenschaften.

Hintergrund sind die Einsparungen im Hessischen Hochschulpakt 2026–2031 sowie die anhaltende Unterfinanzierung der Hochschulen. Die Universität begründet die Reduzierung der Studienplätze mit einer Anpassung an die künftig finanzierbare Personalausstattung.[1]

Der AStA kritisiert diese Entwicklung scharf. Die Kürzung von 455 Studienplätzen bedeutet, dass hunderte Studieninteressierte keinen Studienplatz an der Goethe-Universität erhalten werden. Gleichzeitig werden die Folgen der Unterfinanzierung auf Studierende, Lehrende und Beschäftigte abgewälzt.

Statt Studienplätze zu streichen, braucht es eine auskömmliche Finanzierung der Hochschulen. Investitionen in Bildung sind Investitionen in die Zukunft. Wer an Hochschulen spart, verschärft den Fachkräftemangel und schwächt Wissenschaft, Lehre und gesellschaftliche Entwicklung.

Der AStA ruft alle Studierenden dazu auf, sich in Fachschaften und Hochschulgruppen zu organisieren und sich gemeinsam gegen Kürzungen im Hochschulbereich und für eine auskömmliche Finanzierung der Hochschulen einzusetzen.

[1] Quelle: PM Goethe Uni: 14.07.2026 https://www.uni-frankfurt.de/de/newsroom/meldungen/pressemitteilungen/2026/goethe-universitaet-frankfurt-legt-zulassungszahlen-fuer-wintersemester-2026-27-fest