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Rückerstattung des RMV-AStA-Semesterticket

Informationen über die Semesterticket-Rückerstattung

Das RMV-AStA-Semesterticket ist deswegen so preiswert, weil alle Studierenden der Goethe-Uni ihren Beitrag unabhängig von der tatsächlichen Nutzung leisten. Für manche Studierende würde es jedoch eine unzumutbare Härte darstellen, das Semesterticket kaufen zu müssen. Deswegen gibt es die Rückerstattungsmöglichkeiten für besondere Härtefälle. Die Regelungen beruhen auf der Härtefondsordnung, die das Studierendenparlament beschlossen hat (siehe unten).

Zum Verfahren

Die Rückerstattung führt die Härtefondstelle des Studiwerks im Auftrag des AStA durch. Durch die Rückerstattung verzichtest du auf das Semesterticket, dass heißt der bedruckte Streifen auf der Goethe-Card wird entfernt bzw. du kannst das die Karte für das Semester nicht mehr validieren. Dort musst Du rechtzeitig einen Antrag auf Rückerstattung stellen und genau begründen, warum bei Dir eine besondere Härte vorliegt. Das ist mit Nachweisen zu belegen - diese können aber auch nachgerecht werden. 

Das Antragsformular und Merkblatt bekommst du auch auf den Seiten der Härtefondsstelle.

Der Antrag auf Rückerstattung für ein Semester muss spätestens am 21. Tag nach Vorlesungsbeginn nach dem im aktuellen Vorlesungsverzeichnis der Hochschule ausgewiesenen allgemeinen Vorlesungsbeginn bei der Härtefondsstelle eingegangen sein

Anträge sind bis zu diesem Stichtag anzureichen, spätere Eingänge können nicht berücksichtigt werden. Der Antrag umfasst das Antragsformular, eine Semesterbescheinigung für das Semester, für das der Antrag gestellt wird und alle Nachweise, die den Antrag glaubhaft machen. Bitte beachte, dass die Rückerstattung nicht für abgelaufene Semester beantragt werden kann, sondern eben nur bis zu diesen Stichdaten im entsprechenden Semester.

Die Härtefondstelle entscheidet über den Antrag. Lehnt sie ihn ab, kannst Du Widerspruch einlegen. Dann entscheidet ein Ausschuss des Studierendenparlaments gemeinsam mit dem AStA-Vorstand abschließend.

Härtefondsstelle

Postadresse:
Studentenwerk Frankfurt am Main
Anstalt des öffentlichen Rechts
Semesterticket-Härtefondsstelle
Postfach 90 04 60
60444 Frankfurt am Main

Büro:

MainSWerk - Studentenwerk Frankfurt am Main

Beratungszentrum

Campus Westend, Hörsaalzentrum EG
Theodor-W.-Adorno-Platz 5
60323 Frankfurt am Main

Sprechzeiten:

Montag bis Donnerstag von 9.00 bis 17.00

Freitag von 9.00 bis 15.00 Uhr

Telefon-, Telefax- und E-Mailanfragen
Telefon: 069/798 -23088
Telefax: 069/798 -34909
E-Mail: haertefonds [at] studentenwerkfrankfurt [dot] de

 

Gründe für eine Rückerstattung nach §2 AStA-Härtefondssatzung vom 29. Januar 2018

 

In folgenden Fällen erkennt die Härtefondsstelle einen Härtegrund im Sinne des RMV-AStA-Vertrages an:

 

(1) Studierende der Johann Wolfgang Goethe-Universität können aus den in Abs. 2 und 3 genannten Gründen eine Rückerstattung aus dem AStA-Härtefonds erhalten. Eine Rückerstattung im Falle des Abs. 2 erfolgt durch die Verkehrsverbünde. Eine Rückerstattung im Falle des Abs. 3 erfolgt durch den Härtefonds.

 

(2) In folgenden Fällen erkennt die Härtefondsstelle einen Härtegrund im Sinne der Verträge mit den Verkehrsverbänden an:

a) Auslandsstudium

Bei Studierenden, die sich nachweislich aufgrund ihres Studiums mindestens drei Monate des Semesters im Ausland aufhalten.

b) Praktikum außerhalb der entsprechenden VerkehrsgebieteStudierende, die sich aufgrund eines Praktikums mindestens drei Monate des Semesters außerhalb des im AStA-Semesterticket eingeschlossenen Gebietes aufhalten. Ein Praktikum schließt ein praktisches Jahr oder ein Volontariat mit ein.

c) Unentgeltliche Beförderung wegen Schwerbehinderung

Bei Studierenden mit einer Schwerbehinderung, die nach SGB IX Anspruch auf unentgeltliche Beförderung haben und den Besitz des Beiblattes zum Schwerbehindertenausweis und der zugehörigen Wertmarke nachweisen.

d) Promotionsstudierende und e) Examenskandidat/innen

Bei Studierenden, die promovieren oder nach Bestätigung des Prüfungsamtes die Voraussetzung zur Anmeldung der Abschlussprüfung erfüllt haben, sofern sie keine Präsenzverpflichtungen am Hochschulstandort haben und sich ihr Wohnsitz sowie der tatsächliche Aufenthalt außerhalb des Geltungsbereiches des AStA-Semestertickets befindet.

f) Urlaubssemester

Bei Studierenden, die nachweislich ein Urlaubssemester antreten.

g) Doppelimmatrikulation

Bei Studierenden, die an zwei Hochschulen mit einem AStA-Semesterticket immatrikuliert sind, kann das unter Berücksichtigung aller Übergangstarife insgesamt preiswertere AStA-Semesterticket erstattet werden; haben die beiden Tickets den gleichen Preis, so kann nur an einer Hochschule erstattet werden. Die Härtefondsstellen beider Hochschulen einigen sich über die erstattende Stelle.

h) Gesundheit

Bei Studierenden, die mit ärztlichem Attest nachweisen können, dass ihnen die Nutzung der Verkehrsmittel im Gebiet des AStA-Semestertickets über mindestens drei Monate des jeweiligen Semesters nicht möglich war.

i) Landes-Ticket Hessen

Bei Studierenden mit Landes-Ticket Hessen

 

(3) Weitere Härtegründe können im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel durch die Härtefondsstelle anerkannt werden:

a) Soziale Gründe

Wenn das Einkommen des/der Studierenden nach Abzug der Kosten für Wohnung und Krankenversicherung den Regelsatz Grundsicherung (ALG II) nicht übersteigt Der/die AntragsstellerIn darf über kein Vermögen oberhalb der im BAföG genannten Grenze verfügen. Den verheirateten Studierenden stehen verpartnerte Studierende gleich. Bei Vorlage einer aktuellen Rundunkgebührenbefreiung oder eines aktuellen Frankfurt-Passes kann die Härtefondstelle auf eine eigenständige Prüfung der sozialen Gründe verzichten.

b) FamilienarbeitBei Studierenden, die für mindestens ein unter sieben Jahre altes Kind oder für mindestens ein Kind mit Schwerbehinderung sorgeberechtigt sind und glaubhaft machen, zur Vereinbarkeit von Studium und Kinderbetreuung auf ein Auto angewiesen zu sein. Bei Alleinerziehenden kann in begründeten Einzelfällen von der Altersgrenze der Kinder gemäß Satz 1 abgesehen werden. Bei Studierenden, die die Pflege naher Angehöriger nachweisen können. Der Nachweis muss jeweils durch die Pflegekasse erfolgen.

 

(4) Ein Rechtsanspruch auf Rückerstattung nach Abs. 3 besteht nicht, wenn insbesondere die im laufenden Semester im Härtefonds zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel ausgeschöpft sind. Übersteigt die Anzahl der Anträge zur Rückerstattung die im laufenden Semester zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel, sind die Anträge in der Reihenfolge ihres Eingangs (Eingangsstempel) zu entscheiden und bei Vorliegen der Gründe gemäß Abs. 3 zu erstatten; nicht berücksichtigte Anträge sind abzulehnen.

 

(5) Die Härtefondsstelle informiert auf ihrer Homepage über geeignete Dokumente, mit denen die Nachweise für die jeweiligen Härtefälle erbracht werden können. Sie informiert außerdem über die Einkommensgrenze für die Erstattung aus sozialen Gründen (Abs. 3).

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