Forschungsstelle NS-Pädagogik
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Sorge um den Fortbestand der Forschungsstelle NS-Pädagogik

Datum der Veröffentlichung:Samstag 5.6.2021

Unsere AStA-Referentin für politische Bildung Newal Yalcin spricht im unten verlinkten Video darüber, was die Forschungsstelle NS-Pädagogik ist und warum ihr Fortbestand als zentrale Einrichtung der historischen Bildungsforschung von besonderer Relevanz ist. Die Goethe-Universität ist seit inzwischen 20 Jahren auf dem ehemaligen Gelände der IG-Farben ansässig – einem Unternehmen, dass an der Organisation und Durchführung der Shoah maßgeblich beteiligt war. Daher ist gerade hier die Aufarbeitung der NS-Verbrechen von so großer Bedeutung.

Seit ihrer Gründung im Jahr 2012 durch Benjamin Ortmeyer und Micha Brumlik betreibt die Forschungsstelle unverzichtbare interdisziplinäre Forschung und Lehre zur NS-Pädagogik. Dabei wird die nationalsozialistische Pädagogik in den Kontext der Gegenwart gestellt und so ein Lehrangebot geschaffen, das am Fachbereich Erziehungswissenschaften gleichermaßen gefragt wie unterrepräsentiert ist. Daher muss die Forschungsstelle statt einem netten Anhängsel ein essentieller Bestandteil der Universität sein. Aus diesem Grund appelliert der AStA an die Universitätsleitung, an den Fachbereich 04 und an die hessische Bildungsministerin Angela Dorn, den Erhalt der Forschungsstelle mit Lehrenden und Räumlichkeiten finanziell und ideell zu ermöglichen.

Hier gelangt ihr zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=4BxyiMbJVJ4

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