Resolution gegen das Abhalten von Mahnwachen und öffentlichen Gebeten vor oder in der Nähe von Beratungsstellen von Pro Familia

Datum der Veröffentlichung:Dienstag 29.9.2020

Das Studierendenparlament der Goethe Universität Frankfurt am Main
beschließt am 29.09.2020:

Der Asta möge sich öffentlich dagegen aussprechen, dass christliche
Fundamentalist*innen (wie bspw. 40 Tage für das Leben Frankfurt am Main) vor
oder in der Nähe von Beratungsstellen von Pro Familia und anderen
Organisationen (für Sexual-, Schwangerschafts- und Partnerschaftsberatung)
Versammlungen (wie Mahnwachen oder öffentlichen Gebete) abhalten.
Der AStA möge sich, wie auch in der Vergangenheit geschehen, mit den
Betroffenen solidarisieren und, wo es ihm möglich ist, für einen legalen und
sicheren Zugang zu, sowie der Entkriminalisierung von
Schwangerschaftsabbrüchen stark machen.

Begründung für eine Äußerung des AStAs in seiner Funktion als
Studierendenvertretung:
Zum einen sind ein großer Teil der Rat suchenden Frauen Studentinnen,
zum anderen hat die Thematik Sexualität und Schwangerschaftsberatung
besondere Relevanz für Studierende der Humanmedizin im Studium1, sowie im
späteren Berufsleben.

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