PM: RMV lässt erneut die Frankfurter Studierenden im Stich

Datum der Veröffentlichung:Montag 22.6.2020

Die Corona-Pandemie schränkt die Mobilität der meisten Menschen spürbar ein. Durch die Aussetzung des Regelbetriebs an der Goethe-Universität fällt für viele Studierende zusätzlich ein Großteil ihrer täglichen Mobilität weg: ihr Weg zur Uni und zurück nachhause. Die Verweigerung des RMV, den Preis des Semestertickets an die gegebenen Umstände anzupassen, ist verantwortungslos und für den AStA der Goethe-Universität unhaltbar.

 

Der Preis des Semestertickets ist für Studierende der Goethe-Universität fast doppelt so teuer wie das Semesterticket in Marburg oder Gießen. "Dass der RMV seine unsoziale Preispolitik jetzt auch noch während der Corona-Pandemie unverändert beibehält, statt den Preis des Semestertickets zu senken, ist für uns ein Affront", so AStA-Verkehrsreferent Sebastian Heidrich. „Der RMV darf seine Fahrgasteinbußen in Folge der Corona-Pandemie nicht auf den Rücken der Student*innen ausgleichen“.

 

Besonders Studierende sind durch die Folgen der Corona-Pandemie finanziell stark betroffen. So fallen Jobs bspw. in der Gastronomie weg und ein Großteil der Studierenden weiß gerade nicht mehr, wie sie ihre Miete und andere lebensnotwendige Kosten überhaupt noch tragen sollen. „Deswegen fordern wir erneut ein 365€ Jahresticket für Student*innen – analog zum Angebot für Schüler*innen oder Senior*innen. Damit müssten Student*innen der Goethe-Universität 60€ weniger im Jahr zahlen; gerade angesichts der Zunahme finanzieller Unsicherheiten eine notwendige Entlastung“, so Heidrich.

 

 

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