Treffen des AStAs mit der Geschäftsführung des Studiwerks

Datum der Veröffentlichung:Mittwoch 16.7.2014
Am 03. Juli 2014 hat sich der AStA mit der Geschäftsführung des Studiwerks getroffen. Hier eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse:
 
Veganes Essensangebot
Aktuell haben nur die Fleischessenden in jeder Mensa ein breites Angebot an verschiedenen warmen Mahlzeiten. Vegane Mahlzeiten sind dagegen nur eher selten und werden nur vereinzelt angeboten. Es gibt unzählige Tage, an denen Veganer*innen an einem Campus keine für sie zubereitete Mahlzeit finden können. Dies schließt vornherein etliche Studierende aus, sei es aus ethischen, religiösen, politischen oder gesundheitlichen Gründen.
Das Studiwerk strebt scheinbar zwar an, vegane Gerichte „etwas“ mehr anzubieten, es ist aber derzeit wegen angeblichen Zulieferungsproblemen nicht möglich, dass dies von Montag bis Freitag gilt. Wir fordern ein veganes Gericht für nur 2€, da dieses von jedem gegessen werden kann und somit das diskrimminierungsfreiste Gericht ist, welches sich am besten zur Grundversorgung eignet. Das Studiwerk nimmt den Gedanken auf. Das Studiwerk würde sich sehr über neue vegane Rezepte von uns freuen.
 
Kennzeichnung von Allergenen
Nach unserem Kenntnisstand hält sich das Studiwerk bei der Kennzeichnung von Allergenen ausschließlich an die derzeitigen Gesetze und wird wohl weitere Angaben nicht freiwillig von sich aus preisgeben.
Es überarbeitet jedoch derzeit seine Rezepturen, um Allergien zu vermeiden.
 
Bio-Essen
Das Studiwerk versucht mit dem „Dasein“ ein umwelt- und gesundheitsbewusstes Mensa- Image aufzubauen, was de facto nicht ganz trägt: Auch hier werden sehr viele Fleischmahlzeiten angeboten. Trotz des selbst auferlegten Bio-Images schafft es das Studiwerk bislang noch nicht, nähere Angaben zu der Tierhaltung des verwendeten Fleisches zu machen. Doch es sagt, dass das Fleisch von Neuland ist. Es möchte das auch demnächst eventuell transparent in der Mensa machen. Ein vollständiges Bio-Essen ist nach ihren Angaben nicht möglich, da sie nicht gewährleisten können, dass es in der Küche zu Vermischungen kommt.
 
Mensa-Preise
Laut dem Studiwerk gibt es angeblich keine Quersubventionierung zwischen den einzelnen Essen, was angesichts der großen Preisvielfalt in der Mensa und der Aussage, dass sie mit teurem Essen den wichtigsten Gewinn machen, schwer zu glauben ist. Das Verständnis des Studiwerks geht angeblich in Richtung gleichmäßiger Subventionierung der Mahlzeiten (40 Prozent). Bisher nicht angedacht ist die von uns angestrebte stärkere Quersubventionierung der Mahlzeiten, um an jedem Tag und an jeder Mensa ein günstiges veganes Essen für max. 2 Euro anzubieten (s.o.). Es prüft diese Idee jedoch. Das Studiwerk strebt alle 3 Jahre eine Preiserhöhung an und beklagt die starke Unterfinanzierung durch das Land.
Lebensmittelverschwendung
Um die Lebensmittelverschwendung innerhalb des Studiwerks zu verringern, hat das Studiwerk unseren Vorschlag, verstärkt mit „Foodsharern“ zusammenzuarbeiten, nicht abgelehnt. Wir werden nochmal diesbezüglich mit genaueren Plänen aufs Studiwerk zugehen.
 
Feedbacksystem
Es wird derzeit an verschiedenen Feedbacksystemen gearbeitet.

Soziale Netzwerke