AStA Uni Frankfurt ruft zur Demonstration für Flüchtlingsrechte auf

Datum der Veröffentlichung:Donnerstag 12.12.2013

Demonstration von Schüler*innen und Studierende am 12. Dezember am Campus Bockenheim

Anlässlich der geplanten Demonstration für Flüchtlingsrechte am 12. Dezember in Hamburg ruft der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Goethe-Universität Frankfurt die Studentenschaft ebenfalls zu einer Demonstration in Frankfurt am Main um 17.00 Uhr am Campus Bockenheim auf. Unter dem Titel „Von Hamburg bis Frankfurt. Kein Mensch ist illegal“ möchten die Frankfurter Schüler*innen und Studierende auf die katastrophale Flüchtlingspolitik aufmerksam machen.

Giorgio Nasseh, Vorstand des AStAs, erklärt dazu: „Abschiebepolitik findet nicht nur in Hamburg statt. In Frankfurt haben wir 22 Flüchtlinge aus Lampedusa, die hier ein Bleiberecht brauchen. Außerdem ist Frankfurt mit dem bundesweit größten Flughafen tagtäglich mit Abschiebungen konfrontiert. Für die Goethe-Uni mit einer breiten internationalen Studierendenschaft bedeutet das auch eine Pflicht zur Solidarität. Damit bekommt das Thema der Asylpolitik in dieser Stadt eine besondere Relevanz. Mit der Demonstration möchten wir die Initiative der Frankfurter Schülerschaft unterstützen und unsere Forderung nach einer neuen Asylpolitik deutlich machen.“

Die Studierendenvertretung nimmt dabei die zukünftige Bundesregierung klar in die Pflicht. „Wir brauchen klare Veränderungen in der Asylpolitik, um Flüchtlingen in Deutschland ein gutes Leben zu ermöglichen. Unser Grundsatz ist unmissverständlich: Kein Mensch ist illegal! Deshalb fordern wir ein Bleiberecht für alle Flüchtlinge, die Abschaffung der Residenzpflicht und ein Bildungsprogramm für Flüchtlinge in Deutschland und Europa“, betont Daniel Katzenmaier, ebenfalls AStA Vorstand der Uni Frankfurt.

Soziale Netzwerke