Wenn Studiengebühren kommen, legen wir die WM lahm!

Datum der Veröffentlichung:Mittwoch 10.5.2006

Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Frankfurter Universität freut sich über den großen Mobilisierungserfolg der Studierenden der FH Frankfurt.

„Auf der Vollversammlung der FH Frankfurt haben 1000 Studierende einer Resolution gegen die Gebührenpläne der CDU-Landesregierung zugestimmt“, so Verena Vay, AStA-Vorsitzende der Uni Frankfurt. „Im Anschluss zogen die Anwesenden spontan zunächst zum Stadtteilbüro der CDU im Nordend, um der CDU-Basis die Meinung der Studierenden zur Kenntnis zu bringen.“ Danach führte der Zug weiter durch die Innenstadt, unter anderem über die Zeil.

Amin Benaissa, Referent für Politische Bildung des AStA und Bundesgeschäftsführer des Aktionsbündnis gegen Studiengebühren (abs) ergänzte: „Die Landesregierung hat den Bogen endgültig überspannt. Die Studierenden haben begriffen, dass sie von dieser Landesregierung nur ausgenommen werden. Dagegen setzen sie sich nun zur Wehr.“ Die Ankündigung der Einführung des bundesweit härtesten Studienbeitragsgesetzes entgegen dem Studiengebührenverbot der Hessischen Verfassung habe am letzten Freitag eine große Protestwelle ausgelöst.

„Wir hoffen, dass am morgigen Mittwoch eine ähnlich große Zahl von Studierenden auf unserer Vollversammlung um 12 Uhr den Campus Bockenheim füllen wird.“, so Benaissa weiter. Was in den folgenden Wochen passiere, habe die Landesregierung durch ihre verfehlte Politik zu verantworten.

„Sollten die Proteste Auswirkungen zum Beispiel auf den Straßenverkehr in Frankfurt oder auf die Durchführung der Fußball-WM im Juni haben, täte es uns natürlich leid. Im Gegensatz zur Landesregierung wollen wir der hessischen Bevölkerung nicht schaden. Aber dadurch, dass die Landesregierung die Studierenden so maßlos provoziert, kann man so etwas als Nebeneffekt nicht ausschließen“, so Vay abschließend.

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