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Weiter viel zu tun

Datum der Veröffentlichung:Freitag 29.10.2010

"Es ist schade, dass die wichtigen Inhalte der Protestbewegung durch die Casino-Besetzung überschattet wurden" sagt Willy Carlos Witthaut, AStA-Vorsitzender. "Studentische Demonstrationen sind legitim, solange sie friedlich verlaufen. Studierende müssen durch konstruktive Mitgestaltung der Universität auffallen. Wir dürfen nicht mehr zulassen, dass eine notwendige Diskussion über Studienbedingungen in Bologna-Fächern durch eine unglückliche Aktion überdeckt wird." Um in dieser Diskussion studentische Interessen wirksam und glaubhaft zu vertreten, hat der AStA in den vergangenen Monaten an den sog. Bologna-Werkstätten teilgenommen. Der Senat der Goethe-Universität hat im September die Empfehlungen der Bologna-Werkstätten angenommen. "Für uns ist das aber nicht das Ende, sondern nur eine wichtige Zwischenstation" erklärt Jonas Erkel, AStA-Vorsitzender "Der AStA wird konstruktiv und kritisch die Umsetzung dieser Empfehlungen begleiten. In Zukunft ist eine noch stärkere studentische Beteiligung wünschenswert." Aktuell beschäftigt die Studierendenvertreter_innen die Diskussion um die Kürzungen im Zuge des Hochschulpaktes an der Universität. "Hier muss es uns darum gehen, dass die Einsparungen in den Fachbereichen nicht zu Lasten der Lehre gehen. Aber das ist nur ein Schritt. Ziel bleibt die Rücknahme der Kürzungen durch die Landesregierung, die Hochschulen dürfen nicht länger unterfinanziert bleiben", so Jonas Erkel abschließend.

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