Veranstaltung Studium und Kind am Dienstag den 11.12.2007, 17.00h Café KOZ auf dem Uni Campus Bockenheim

Datum der Veröffentlichung:Freitag 7.12.2007

Betreuungs- und Beratungsangebote für Studierende mit Kind finden sich an der angeblich so familienfreundlichen JWG Universität Frankfurt trotz des zertifizierten Audits "Familiengerechte Hochschule" nicht. Mit der Veranstaltung "Studium und Kind?!" wird es erstmals an der Universität Raum zum Kritisieren, Diskutieren und Mitgestalten zu diesem weitreichenden Themenschwerpunkt geben.

Die Schwierigkeit, Studium und Kind unter einen Hut zu bringen, sollte jedem bewusst sein. Deshalb verwundert es umso mehr, dass bis zum heutigen Tag keine bedarfsgerechten Betreuungsangebote an der Universität zu finden sind. Überfüllte Wartelisten bei den Kindertagesstätten zeigen den Bedarf, Betreuungszeiten, die nicht mit den Veranstaltungszeiten vereinbar sind, stellen zusätzliche Hürden.

Daraus ergibt sich die klare Forderung nach einer bedarfsorientierten und auf die Bedürfnisse der Studierenden ausgerichteten Betreuungsform an der Universität, damit Studium und Kind sich nicht mehr gegenseitig ausschließen.

Diesem Anspruch wollte auch die Universität in ihrem Audit "Familiengerechte Hochschule" nachkommen, und dieses endlich auf die Bedürfnisse studierender Eltern ausrichten, ohne dabei die Verantwortung gegenüber den eigenen Mitarbeitern zu vernachlässigen. Bisher ohne Erfolg.

Gemeinsam mit dem Frauenrat des Fachbereichs 03 und engagierten Müttern, hat der AStA nun die Veranstaltung "Studium und Kind?!" ins Leben gerufen. "Wir wollen für Eltern die Möglichkeit schaffen, sich nicht nur zu informieren, sondern auch aktiv zu werden. Es soll Raum gegeben werden zum diskutieren, um sich untereinander besser zu verständigen und klare Forderungen zu stellen", sagt Anja Engelhorn, eine der Initiatorinnen der Veranstaltung.

Auf der Veranstaltung soll ein offener Diskurs über das stattfinden, was sonst von der Universität hinter verschlossenen Türen diskutiert wird und zwar endlich gemeinsam mit denjenigen, die es tatsächlich betrifft: studierenden Eltern der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Denn diese sind es, auf deren Kosten sich die Universitätsleitung zu profilieren versucht.

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