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Stupa verurteilt antisemitische BDS-Kampagne

Datum der Veröffentlichung:Donnerstag 3.8.2017

Studierendenparlament der Goethe-Universität Frankfurt verurteilt antisemitische Kampagne "Boycott, Deinvest and Sanctions" (BDS)

Auf seiner letzten Sitzung reagierte das Studierendenparlament (Stupa) der Goethe-Universität auf das verstärkte Auftreten von Veranstaltungen der antisemitischen Kampagne „Boycott, Divestment and Sanctions (BDS)“. Beispielhaft hierfür stehe die Umstrittene BDS-Veranstaltung des AStAs der Universität Duisburg-Essen und die KoPi-Konferenz „50 Jahre Israelische Besatzung“ in Frankfurt im vergangenen Monat.

Mit der Kampagne „BDS“ werden Wirtschaftssanktionen gegen Israel gefordert, sowie zum Boykott von Israelischen Waren oder kulturellen Institutionen aufgerufen: „Der Aufruf zum ‚Wissenschaftsboykott‘ ist ein schwerer Angriff auf die Wissenschaftsfreiheit, deshalb hat die BDSKampagne an der Universität nichts zu suchen. Das Konzept einer Dämonisierung verbunden mit umfassenden Boykottkampagnen sehen wir klar in der Tradition des sogenannten ‚Judenboykotts‘ im Nationalsozialismus“ Johannes Fechner, stellvertretender AStA-Vorsitzender.

Mit der einmütig beschlossenen Resolution fordert das Studierendenparlament darüber hinaus auch seine Kooperationspartner*innen auf, eine Zusammenarbeit mit der BDS Kampagne auszuschließen.

zur Resolution

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