Studierendenvertreter gehen von Realitätsverlust bei Herrn Corts aus

Datum der Veröffentlichung:Mittwoch 14.6.2006

Bei einem Gespräch mit hessischen Jusos bezeichnete Herr Corts die Studierendenproteste als "überschaubare Menge von 200-300 Mann". Der allgemeinen Studierendenausschuss der Univ. Frankfurt nimmt diese Aussagen mit großer Sorge um die geistige Gesundheit von Herrn Corts auf. Entweder scheint sich Herr Corts die letzten Monate nicht in Hessen bewegt zu haben oder Herr Corts leidet unter starkem Realitätsverlust.

Bei einem Gespräch mit hessischen Jusos bezeichnete Herr Corts die Studierendenproteste als "überschaubare Menge von 200-300 Mann". Der allgemeinen Studierendenausschuss der Univ. Frankfurt nimmt diese Aussagen mit großer Sorge um die geistige Gesundheit von Herrn Corts auf. Entweder scheint sich Herr Corts die letzten Monate nicht in Hessen bewegt zu haben oder Herr Corts leidet unter starkem Realitätsverlust.

1. Die Studierendenzahl in Hessen beträgt knapp 160.000, auf jeder Vollversammlung an hessischen Hochschulen haben sich die dortigen Studierenden gegen Studiengebühren ausgesprochen. 2. Alle Senate der hessischen Hochschulen haben sich gegen das von Herrn Corts vorgelegte Gesetzesprojekt ausgesprochen. 3. Die Studierenden sind mit ihren Forderungen nach einem freien Bildungssystem nicht alleine, wir als Studierende haben die Unterstützung der Gewerkschaften, der Oppositionsparteien, den Elternverbänden, den SchülerInnen und genießen einen breiten Rückhalt in der Gesellschaft mit unseren Forderungen nach einem sozialen und gerechten Bildungssystem.

"Herr Corts scheint dieses Problem verdrängen zu wollen. Jeden Tag sind Tausende von Menschen auf den Straßen und protestieren gegen die menschenverachtende Politik der hessischen Landesregierung. Herr Corts kann sich nicht vor diesem Problem verstecken.", kündigte Moon R. A. Matin, der hochschulpolitische Referent, an.

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