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Studierende sehen Tropfen auf den heißen Stein

Datum der Veröffentlichung:Donnerstag 22.7.2010

Die hessischen Hochschulen sollen gut 31 Millionen Euro mehr im Jahre 2010 erhalten. Der AStA der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main hält diese Mittel für nicht ausreichend, zumal man nicht von einem echten "Mehr" sprechen kann.

In einer Mitteilung vom 21.07.2010 kündigte das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst zusätzlich rund 31 Millionen für die hessischen Hochschulen an. Begründet ist dies mit der Mehraufnahme von Studienanfänger_innen an den Hochschulen, wie im bundesweiten Hochschulpakt I vereinbart. An der Uni Frankfurt liegen bislang noch keine verlässlichen Zahlen vor, auf wie viel Einnahmen die Goethe-Uni hoffen kann. Definitiv wird die Summe aber weit unter der Kürzung von 9,7 Mio im hessischen Hochschulpakt liegen.

"Mehr Geld für die Hochschulen ist natürlich erst einmal begrüßenswert. Allerdings wird diese Summe nicht ausreichen, um die Lehre an der Hochschule zu verbessern. Auch hebt sich die Summe mit den beschlossenen Kürzungen praktisch auf", kommentiert Willy Carlos Witthaut, AStA-Vorsitzender, die neue Entwicklung.

"Das ist nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein", meint auch der AStA-Vorsitzende Jonas Erkel. "Das Ministerium hat auch keinen Grund sich zu rühmen. Dass die Gelder fließen sollen, ist schon lange beschlossen und keine große Wohltat. Zudem sollte es selbstverständlich sein, dass mehr Mittel bereitgestellt werden, wenn die Hochschulen mehr Studierende aufnehmen." Betont werden muss aus Sicht des AStA auch, dass die Hälfte der Gelder Bundesmittel sind. "Hier schmückt sich jemand mit fremdem Federn".

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