Studentischer Wahlprüfstein zur OB-Wahl des AStA Frankfurt

Datum der Veröffentlichung:Freitag 23.2.2018

Im Rahmen der OB-Wahl in Frankfurt hat der AStA der Goethe-Uni die Kandidat*innen der Römer-Fraktionen zur angespannten studentischen Situation befragt. Das Frankfurter Stadtoberhaupt hat nicht zuletzt als Aufsichtsratsvorsitzender des RMV und der ABG erheblichen Einfluss auf die Ticket- und Mietpreise in Frankfurt.

Die bedenkliche Lage der rund 60.000 Hochschüler*innen spiele im Wahlkampf kaum eine Rolle, moniert Valentin Fuchs vom AStA der Uni Frankfurt: „Während andere Tickets gesenkt werden, überweist allein die Studierendenschaft der Goethe-Uni über 19 Millionen Euro jährlich an den RMV – fast doppelt so viel wie noch 2010“. Auch bei der Einführung des 356€-Schülertickets seien die Studierenden übergangen worden. Mit über 437 Euro im Jahr zahlen Studierende nun fast 20% mehr als Auszubildende.

Der AStA fordert zudem von der Stadt günstiges Bauland für das Studierendenwerk. „Ausgerechnet Frankfurt steht im bundesweiten Vergleich mit Wohnheim-Versorgung im unteren Bereich, das muss sich ändern. Auch die städtische ABG sollte wieder als Mittel einer aktiven Mietpolitik genutzt werden“, so Fuchs.

Trotz Wahlversprechungen befürchtet der AStA, dass eine Stimmabgabe allein nicht zu niedrigeren Mieten führe. Fuchs: „Jede Mieterhöhung ist ein sozialer und politischer Kampf im Alltag. Wir unterstützen deswegen nicht nur Wohnraumkampagnen, sondern bieten auch eine kostenlose Mietrechtsberatung an.“

 

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