Stimmrecht für studentische Vertreter_innen

Datum der Veröffentlichung:Samstag 16.3.2013

Wir dokumentieren hier einen Aufruf des LNetz

Die Akademie für Bildungsforschung und Lehrerbildung (ABL) koordiniert die Lehrer_innenbildung an der Universität Frankfurt und erfüllt ähnliche Aufgaben wie Direktorien oder Fachbereichsräte. Somit entscheidet die ABL über die Zukunft der Lehrer_innenbildung, das Seminarangebot sowie die Studierbarkeit der Lehramtsstudiengänge und verwaltet QSL-Mittel für den Lehramtsbereich.

In der Abteilung II der ABL (also der Abteilung für Lehrerbildung), sowie in dem Leitungsgremium derselben, sind Studierende vertreten. Anders als in Fachbereichsräten haben die Studierenden in der ABL aber kein Stimmrecht, sondern erfüllen lediglich eine beratende Funktion. Gleiches gilt auch für wissenschaftliche Mitarbeiter_innen sowie für administrative Vertreter_innen.

Hinzu kommt, dass sich seit dem Bestehen der ABL lediglich die Leitung der Abteilung II getroffen hat, nicht aber das Gesamtgremium der Abteilung, sodass die beratende Funktion der oben genannten Vertreter_innen hier nicht einmal genutzt werden konnte.

Wir finden, dass diese undemokratische Form der Gremienarbeit nicht zeitgemäß ist und fordern daher:

* ein Stimmrecht für alle wissenschaftlichen Mitarbeiter_innen, administrativen Vertreter_innen sowie studentischen Vertreter_innen in allen Gremien der ABL. Hierzu fordern wir die ABL auf, eine entsprechend veränderte Geschäftsordnung zu erarbeiten, der Lehramtsfachschaft vorzulegen und zur Abstimmung in den Senat einzubringen.

* regelmäßíge Treffen der einzelnen Gremien, damit alle Vertreter_innen die Arbeit in den Gremien aktiv mitgestalten können und wirkliche Gremienarbeit stattfinden kann.

* eine aktive Einbindung der Lehramtsfachschaft in alle Veränderungsprozesse, die das Lehramtsstudium betreffen.

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