SPS hinter Natodraht

Datum der Veröffentlichung:Montag 22.4.2013

Am Rande der IVI-Räumung fast neben den Absperrgittern der Polizei waren andere bizarre Szenen zu beobachten: Lehramtsstudierende mussten ihre Anmeldungsunterlagen für ihre Schulpraktischen Studien (SPS) durch einen Türschlitz am Eingang des AFE-Turms einreichen und abstempeln lassen, während die Mitarbeiter*innen dort zwischen Stacheldraht und mit Sicherheitspersonal saßen.

Das Büro der SPS wurde beim Umzug auf den IG-Farben Campus vergessen. Der Turm wurde von der Unileitung aber anscheinend aus Angst vor einer Besetzung mit dreistöckigem Natostacheldraht und schweren Metalltüren verbarrikadiert.

Die Mitarbeiter*innen werden wohl laut eigener Aussage die ganze Woche noch dort im Eingangsbereich sitzen.

Der AStA verurteilt diesen sich immer weiter an der Uni ausbreitenden "Sicherheitsvorkehrungen". Neben Kameraüberwachung, vermehrten Zugangsberechtigungen oder Auflagen für studentische Freiräume, ist diese Sicherung des Turms nur die Spitze des Eisberges universitären Kontrollwahns.

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