Semesterbeitrag so hoch wie noch nie: mehr als 344 Euro für jeden Studierenden

Datum der Veröffentlichung:Dienstag 7.1.2014

Der Semesterbeitrag an der Goethe-Universität Frankfurt am Main wurden zum Sommersemester 2014 auf mehr 344 Euro erhöht. Damit sichert sich die Goethe-Uni auch im Sommersemester den ersten Platz unter den hessischen Hochschulen mit dem höchsten Semesterbeitrag. Grund für die Erhöhung zum Sommersemester sind Erhöhungen im Bereich des Nahverkehrs und des Studentenwerkes. Innerhalb von 6 Jahren ist der Semesterbeitrag um knapp 40 Prozent (etwa 100 Euro) gestiegen.

 

Giorgio Nasseh, Vorsitzender des Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA), erklärt die Problematik: „Studierende an der Goethe-Uni werden von Jahr zu Jahr mehr zur Kasse gebeten. Mit 344 Euro zum Sommersemester haben wir einen negativen Höhepunkt erreicht. Unsere Studierenden sind verunsichert, weil der Semesterbeitrag immer weiter steigt. Ich habe die Sorge, dass wir in einem Jahr schon bei 400 Euro sind. Studierende in Frankfurt zahlen angesichts des mangelnden und teuren Wohnraums sowieso deutlich mehr als Studierende anderer Städte Deutschlands. Mit der ständigen Erhöhung der Semestergebühren muss jetzt Schluss sein.“

 

Die Studierendenvertretung sieht dich dabei die neue schwarz-grüne Landesregierung in der Pflicht. Daniel Katzenmaier, zweiter Vorsitzender des AStAs, betont: „Wir fordern eine stärkere Finanzierung der Universitäten und der Studentenwerke, damit Studierende entlastet werden und mehr Geld für bessere Studienbedingungen und bezahlbaren Wohnraum existiert. Die geplanten Kürzungen von Schwarz-Grün im Hochschulbereich gehen da in die völlig falsche Richtung. Wenn sich das Land weiterhin aus der Finanzierung raushält, wird es lauten studentischen Protest geben. Die Studierenden werden zunehmend mehr belastet und den Universitäten fehlt weiterhin das Geld für gute Studienbedingungen. Das Land soll den Rotstift wieder einpacken und ein neues Investitionsprogramm auf den Weg bringen.“

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