Pressemitteilung: Das Militär ist nicht Zivil!

Datum der Veröffentlichung:Mittwoch 21.6.2017

Bei einer Berufsmesse für Studierende der Goethe-Universität am 7. Juni war die Bundeswehr mit einem Informationsstand vertreten. Die Universitätsleitung verteidigt diese Entscheidung.

In der 2013 vom Senat beschlossenen „Zivilklausel“ ist jedoch festgehalten: „Lehre, Forschung und Studium an der Goethe-Universität dienen zivilen und friedlichen Zwecken.“ Diesen Beschluss sieht die Universitätsleitung durch den Bundeswehrstand nicht verletzt, da es sich nicht um eine Lehrveranstaltung gehandelt habe.          

Anna Schentke (AStA-Vorsitzende) kritisiert diese fadenscheinige Auslegung der Zivilklausel: „Natürlich fällt im Bologna-Raum Employability unter den Bereich des Studiums.“ Wie die Universitätsleitung darauf komme, dass eine universitäre Berufsmesse von der Zivilklausel ausgenommen sei, könne Schentke nicht nachvollziehen.

„Das Militär ist nicht zivil. Dass die Bundeswehr in einer Veranstaltung der Goethe-Universität Werbung macht, ist mit den Beschlüssen des Senats nicht vereinbar“, so Schentke.

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