Pressemitteilung: Busstreik ist legitim!

Datum der Veröffentlichung:Dienstag 17.1.2017

Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Goethe-Universität Frankfurt am Main solidarisiert sich mit den streikenden Busfahrer*innen in Hessen. Über 46.000 Studierende an der Goethe-Universität Frankfurt sind vom Busstreik betroffen. Der AStA ruft den Landesverband Hessischer Omnibusunternehmer (LHO) dazu auf, auf die Forderungen der Busfahrer*innen einzugehen und so den anhaltenden Streik zu beenden!

Studierende sind meist auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Die Buslinien in Frankfurt und Offenbach sind wichtige Verkehrswege zur Universität und zwischen den Campus. Insofern ist der Busstreik gerade für Studierende stark spürbar. Laut Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di hat der Landesverband Hessischer Omnibusunternehmer (LHO) jedoch noch keinen annehmbaren Vorschlag in die Verhandlungen eingebracht.

„Mittlerweile stehen die Motoren der hessischen Busse bereits seit acht Tagen still und ein Ende des Streiks ist noch nicht in Sicht“, bemerkt Nis Thiemeier (stv. Vorsitzender des AStA) und fährt fort: „Der Preis des RMV-Semesterticket steigt, trotz steigender Studierendenzahlen, jedes Jahr um drei bis vier Prozent an. Wenn aber nicht einmal die Belegschaft von diesen Erhöhungen profitiert, fragen wir uns schon, wie sich diese Staffelerhöhung rechtfertigen.“

"Die Studierenden sind sehr aufgebracht darüber, dass der LHO nicht auf die Forderungen der Busfahrer*innen eingeht. Die Streikenden beziehen bundesweit den geringsten Lohn in der öffentlichen Verkehrsbranche! Besonders durch die hohen Lebenshaltungskosten in Frankfurt ist eine moderate Lohnerhöhung auf 13,50€ ganz klar eine legitime Forderung“, erklärt Valentin Fuchs (AStA-Vorsitzender) abschließend.

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