PM: Unterstutzung des Streiks im Offentlich Dienst

Datum der Veröffentlichung:Mittwoch 6.3.2013
Die Landesastenkonferenz (LAK) Hessen solidarisiert sich mit den Streikenden am 6. März in Hessen. Die Forderung der lohnabhängigen Studierenden nach einer Erhöhung ihres Gehalts ist legitim und für die Betroffenen absolut notwendig. „Es ist weitgehend bekannt, dass unter anderem Studierende unter prekären Beschäftigungsverhältnissen leiden", sagt Justyna Oblacewicz aus dem Vorstand des AStA Marburg. "Es ist nicht hinnehmbar, dass Studierende einerseits gezwungen sind zu arbeiten und das Gehalt dann nicht mal für die Miete ausreicht. Diesen Zuständen kann nur gemeinsam solidarisch entgegengewirkt werden“, fügt sie hinzu.
Unsichere Arbeitsverhältnisse zu bekämpfen und grundsätzlich Arbeitsbedingungen zu verbessern ist nicht nur für das hochschulinterne Arbeitsklima fundamental und betrifft nicht nur Wissenschaftler_innen und das administrative Personal, sondern wirkt sich auch direkt auf die Studienbedingungen der Kommiliton_innen in
Hessen aus. Durch die Überfrachtung des Lehrpersonals mit Prüfungen und Hausarbeiten verschlechtern sich die Bedingungen, unter denen wissenschaftliche Bildung stattfindet auch für Studierende. Gerade für die studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräfte müssen Verbesserungen erkämpft werden. Hilfskräfte in Hessen haben noch immer keinen Tarifvertrag, was bedeutet, dass aufgrund der derzeitigen Vertragspolitik Studierende mindestens für die kommenden zwei Jahre weiterhin prekär beschäftigt bleiben werden. Daniel Katzenmaier vom AStA der Uni Frankfurt/M. hofft, dass der Streik für die Lohnabhängigen im öffentlichen Dienst Erfolg haben wird. „Man kann nur wünschen, dass der nächste Streik in der Vorlesungszeit liegt, damit eine studentische Beteiligung am Streik einfacher ist als in der vorlesungsfreien Zeit.“ Nichtsdestotrotz ruft die LAK Hessen alle Studierenden im öffentlichen Dienst am 6. März zum Streik auf, um für sich und ihre Kolleg_innen Verbesserungen zu erstreiten.

Soziale Netzwerke