PM: Erfolgreiche Vollversammlung der Studierenden am AfE-Turm

Datum der Veröffentlichung:Mittwoch 21.11.2012

Mehr als 500 Studierende und Mitarbeiter_innen haben an der heutigen Vollversammlung der am AfE-Turm angesiedelten Fachbereiche und Institute teilgenommen. In Redebeiträgen wurde über die eklatanten aktuellen Studienbedingungen sowie den anstehenden Umzug des AfE-Turms berichtet. Ein Großteil der Teilnehmenden beteiligte sich anschließend an zweistündigen Workshops zur Bildungspolitik sowie an der Erstellung eines Forderungskatalogs.

 

Im Anschluss an die Vollversammlung versammelten sich erneut mehrere hundert Studierende im Foyer des Turms, um die Ergebnisse zusammenzutragen. Aus dieser Versammlung heraus entwickelte sich ein spontaner Protestzug in Richtung Uni-Präsidium, um die Forderungen persönlich zu übergeben. Zur Stunde befinden sich im Senatssaal weiterhin über 100 Studierende, um über weitere Forderungen zu diskutieren und gegenüber dem Präsidium ihren Unmut kundzutun.

 

„Es ist absolut verständlich, dass die Studierenden zum aktuellen Zeitpunkt wütend werden,“ kommentiert Daniel Katzenmaier, AStA-Vorsitzender. „Auch nach 5 Semesterwochen sind immer noch unzählige Seminare überfüllt. Außerdem haben viele Studierende Seminarplätze durch intransparente Anmelde- oder Losverfahren verloren. Die Situation der Turm-Fachbereiche ist hierbei nochmal deutlich schlechter als an anderen Instituten.“

Im März soll der AfE-Turm endgültig geschlossen werden und die Institute an den IG-Farben-Campus umziehen. Das dortige Gebäude ist allerdings für deutlich weniger Studierende ausgelegt als in Bockenheim. Ein zusätzliches Seminargebäude ist zwar in der Planung, allerdings noch lange nicht fertiggestellt.

 

„Die Studierenden, die bereits aktuell unter den Studienbedingungen leiden, müssen nach dem Umzug mit noch größeren Problemen rechnen,“ erläutert Florian Muhs, Referent für Hochschulpolitik. „Es ist immer noch unklar, ob die Studierenden sich auf noch überfülltere Seminare, Containerburgen oder langes Pendeln zwischen den Campi einstellen müssen. Die Situation ist absolut untragbar!“

 

Der AStA wird sich auch in Zukunft für eine deutliche Verbesserung der Studienbedingungen einsetzen und unterstützt jegliche Bemühungen von Studierenden, die sich aktiv dafür einsetzen.

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