PM: AStA Frankfurt fordert Neu-Präsidentin Wolff zum Einsatz für Sturkturreformen auf

Datum der Veröffentlichung:Mittwoch 16.7.2014
AStA Frankfurt fordert Neu-Präsidentin Wolff zum Einsatz für Sturkturreformen auf
 
Am gestrigen Dienstag, den 15.7. fand an der Goethe-Uni die Wahl einer neuen Präsidentin statt. Dabei konnte sich in den ersten drei Wahlgängen kein*e Bewerber*in durchsetzen. Nachdem Herr Prof. Nitsch bereits im ersten Wahlgang nicht die nötige Stimmenzahl zum erreichen des zweiten Wahlgangs erhalten hatte, verfehlte Frau Prof. Wolff als einzige verbliebene Kandidatin auch im zweiten und dritten Wahlgang die nötige Mehrheit von 18 Stimmen. Sie bekam im ersten Wahlgang 13, im zweiten 16 und im dritten Wahlgang 17 Stimmen. Nach einer Pause und der Ankündigung, sie wolle noch ein letztes Mal antreten, wurde sie im vierten Wahlgang mit 20 zu 14 Stimmen zur neuen Präsidentin gewählt.
Dazu erklärt Myrella Dorn, AStA-Vorsitzende:

"Wir gratulieren Frau Wolff zur Wahl als neue Präsidentin der Uni Frankfurt. Das Wahlergebnis spiegelt dabei die hohe Unzufriedenheit mit dem Wahlverfahren und den Strukturen an der Universität wider. Auch wir Studierenden haben umfassende Vorstellungen, wie die Universität anders zu strukturieren und zu leiten wäre. Deshalb habe ich heute Frau Wolff ins Studierendenhaus eingeladen, um unsere Forderungen und Erwartungen an ein neues Präsidium mit ihr zu besprechen."
Daniel Katzenmaier, AStA-Vorsitzender und Mitglied des erweiterten Senats, ergänzt:
 "Anhand des Wahlverfahrens ist deutlich geworden, wo grundsätzliche Probleme an der Goethe-Uni und an anderen Hochschulen in Hessen liegen. An den Konflikten, auch zwischen Hochschulrat und Senat, die zu viel Streit geführt haben, zeigt sich, wie sinnfrei es ist, zwei konkurrierende oberste Gremien an der Uni zu haben. Wenn die Hochschulmitglieder nicht selbst über die Kandidierenden bestimmen können, kommen solch massive Nein-Stimmen für alle Kandidierenden wie gestern zustande. Deshalb fordern wir die Abschaffung des Hochschulrats."
"An der heutigen Beinahe-Wahlschlappe hat sich gezeigt, wie beschädigt die inneruniversitäre Kommunikation mittlerweile ist. Dies liegt aber nicht nur daran, wie nett mit wem geredet wird, sondern auch an strukturellen Bedingungen." so Ben Seel, Referent für Hochschulpolitik im AStA. "Um wirklich mit Mitgliedern aus allen Statusgruppen auf Augenhöhe sprechen zu können, ist es deshalb unerlässlich, dass sich die neue Präsidentin für eine viertelparitätische Besetzung aller Gremien einsetzt. Auch Mitarbeiter*innen und Studierende müssen etwas zu sagen haben - sonst werden wir prekäre Arbeits- und Lernbedingungen nie überwinden." fügt Seel hinzu.
 

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