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Nur ein erster Schritt

Datum der Veröffentlichung:Donnerstag 23.9.2010

Auf der gestrigen Senatssitzung wurden die bisherigen Ergebnisse der Bologna- Werkstätten intensiv diskutiert. Der AStA bewertet die Empfehlungen an die Fachbereiche als ersten Schritt in die richtige Richtung.

Nachdem in den letzten Monaten in mehreren Bologna-Werkstätten über mögliche Verbesserungen diskutiert worden ist, hat sich nun der Senat mit der Thematik befasst und Empfehlungen an die Fachbereiche formuliert. In einer stellenweise sehr kontrovers geführten Debatte sprach sich der Senat u. a. dafür aus beim Zugang zum Master keine Mindestnote zu formulieren. Bislang nannten die allgemeinen Bestimmungen der Goethe- Universität die Note von 2,5. Des weiteren wurden die Anwesenheitspflicht in Vorlesungen abgeschafft und Optionalmodule sollen in die Curricula integriert werden. "Bei den beiden letztgenannten Punkten hätte ich mir mehr Mut gewünscht.", sagt Jonas Erkel, AStA-Vorsitzender, zu den Ergebnissen. "Der Senat hätte ein Zeichen setzen können mit einer Abschaffung der generellen Anwesenheitspflicht. Auch generelle Optionalmodule im Mindestumfang von 10% wäre ein erstes Signal gewesen, dass man dem Wunsch der Studierenden nach eigener Studiengestaltung Rechnung trägt." Der Diskussionsprozess der Bologna-Werkstätten ist allerdings auch noch nicht vorbei. Es gilt nun sehr genau zu prüfen, wie und ob die Empfehlungen umgesetzt werden. Auch muss die Auseinandersetzung um die Rahmenbedingungen der Kultusministerkonferenz weiter geführt werden. "Der Senat hat sich für eine Erhöhung der Creditpoints (CP) für dieBachelor-Abschlussarbeit ausgesprochen. Die von der KMK festgelegten 12 CP sind ein Beispiel, dass diese Vorgaben oft nicht nur unsinnig, sondern auch an der Realität vorbei gehen.", kommentiert Jonas Erkel abschließend.

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