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Neuer AStA-Vorstand der Goethe-Uni Frankfurt gewählt

Datum der Veröffentlichung:Mittwoch 16.3.2011

An der Universität Frankfurt hat das Studierendenparlament (StuPa) einen neuen AStA-Vorstand gewählt. Die Koalition aus Demokratische Linke Liste (DL), Die Schildkröten, LinkeListe(LiLi), Die Pinguine, Sozialistisch-Demokratischer Studierendenverband (Linke.SDS), Fachschafteninitiative Demokratische Hochschule(FDH), und Grüner Hochschulgruppe bestätigten einen neuen AStA Vorstand und kündigen Kehrtwende in der Hochschulpolitik an.

Das Studierendenparlament hat heute Jessica Lütgens (Grüne Hochschulgruppe) und Claudia Tinaui (Schildkröten) zum neuen AStA Vorstand gewählt. Sie folgen den scheidenden Vorsitzenden Jonas Erkel (Jusos) und Willy Carlos Witthaut (Giraffen) des seit 2010 bestehenden Minderheiten-AStA.

Auf den neu gewählten AStA kommen große Aufgaben zu. Eine strukturelle und organisatorische Neubestimmung des AStA wird angestrebt: "Damit stehen wir vor einer gewaltigen Aufgabe. Die Arbeitsbelastung und Verantwortung darf sich zukünftig nicht mehr so stark auf den Vorstand konzentrieren, sondern muss auf alle ReferentInnen gleichmäßig verteilt werden.", bemerkt die neu gewählte Vorsitzende Claudia Tinaui." Dies bedeutet auch eine Demokratisierung der derzeitigen Strukturen", fügt Jessica Lütgens, ebenfalls seit heute im Amt, hinzu.

Nicht nur das ohnehin anfallende Tagesgeschäft muss der AStA bewerkstelligen, auch die Versäumnisse der letzten Koalition müssen aufgearbeitet werden. Anfängliche Arbeitsschwerpunkte des AStA werden also vor allem der Umzug der Hochschule und die Zukunft des Studierendenhauses auf dem neuen Campus sein. Ferner wurde eine Vielzahl neuer politischer Projekte ins Auge gefasst, die sich mit Studienbedingungen und Kritik an den derzeitigen Zuständen beschäftigen. Auch wird es zukünftig um die Sichtbarmachung und Förderung studentischer Kultur auf allen Campus der Universität gehen.

"Wichtig ist es jetzt vor allem wieder in einen kritischen Diskurs über den Zustand der Hochschulen und auch vor allem der Frankfurter Stiftungsuniversität zu kommen. Hierbei wurde vom letzten AStA viel versäumt. Die Studierenden an der Goethe- Universität haben ein Recht über die Zustände an unserer Uni umfassend informiert zu werden." meint Jessica Lütgens. "Wir setzten vor allem auf die verbesserte Kommunikation zwischen Studierenden und AStA Das ist unabdingbar für politische Veränderungen", fügt Claudia Tinaui hinzu.

Seit dem 15.03.2011 besteht ein linkes und emanzipatorisches Bündnis aus der Grünen Hochschulgruppe (6 Sitze), Schildkröten (2 Sitze), Demokratischer Linker Liste, LiLi, FDH, die Pinguine und Linker.SDS (jeweils 1 Sitz) und besitzt die Mehrheit im Studierenparlament der Frankfurter Goethe-Universität.

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