Neuer AStA-Vorstand gewählt

Datum der Veröffentlichung:Freitag 28.4.2017

Am 26.04.2017 hat das Studierendenparlament der Goethe-Universität Frankfurt einen neuen AStA-Vorstand gewählt. Der neue AStA wird nun von der Grünen Hochschulgruppe, Niederrad Jetzt und dem Block, einem Zusammenschluss aus mehreren linken Listen, getragen.

Der AStA-Vorstand ist unter anderem zuständig für den Haushalt der Studierendenschaft mit dem Semesterticket, verwaltet das Studierendenhaus und vertritt die Interessen von über 45.000 Studierenden.

„Ich stehe ganz deutlich für eine feministische Politik ein. Sexismus und Patriarchat sind strukturelle Probleme.“ Sagt Anna Yeliz Schentke (AStA-Vorsitzende, Grüne Hochschulgruppe). Diesen Problemen möchte sie und ihre Stellvertreterin Sarah Fey (Grüne Hochschulgruppe) bei der Organisation des AStAs selbst sowie bei der Situation an der Universität entgegnen. Ein weiteres grundlegendes Problem sieht Schentke in der radikalen Ökonomisierung der Hochschule. „Prekäre Arbeits- und Studienbedingungen, stehen für uns im Zusammenhang mit der sinkenden öffentlichen und der ansteigenden privaten Hochschulfinanzierung. Weitere Arbeitsschwerpunkte sehe ich in der Unterstützung selbstverwalteter, studentischer Räume an allen Campus.“

Juri Ghofrani (AStA-Vorsitzender, Niederrad Jetzt) kündig an: „Wir treten jetzt im AStA an, weil die Studiensituation an der Uni-Klinik deutlichen Verbesserungen bedarf.“ So gibt es auf dem Campus immer noch keine Studenten[sic!]werks-Mensa und die Situation von Lernräumen und Bibliotheken ist stark angespannt. Fokus liegt auch auf den Klinik-nahen Projekten wie dem Café Komm oder der studentischen Polyklinik. „Wir beschränken uns aber nicht nur auf den Campus. Wir wollen emanzipatorische Politik an der gesamten Uni und darüber hinaus machen.“, ergänzt sein Stellvertreter Bengican Gülegen (Niederrad Jetzt).

 Lexi Knodt (AStA-Vorsitzende, Linke Liste) ist es wichtig, die progressiven studentischen Projekte zu unterstützen. „Ich möchte Akzente setzen im Bereich der politischen Bildung“, erklärt Knodt. Der Stellvertreter Johannes Fechner (Linke Liste) ergänzt: „wir wollen gegen die Verdrängung der kritischen Wissenschaften an der Uni arbeiten und Gruppen oder Initiativen unterstützen, die von sich aus eigene Veranstaltungen anbieten möchten.“

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