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Kein Sexismus an der Hochschule - Keine sexistische Wahlwerbung

Datum der Veröffentlichung:Montag 19.12.2011

Bei den kommenden Wahlen zum Studierendenparlament haben der RCDS und die LHG sexistische und diskriminierende Wahlwerbung verbreitet. Auf einem Flyer der LHG gegen die Wohnungsnot in Frankfurt finden sich zwei junge Frauen mit dem Slogan "Kein Zimmer frei? Komm vorbei", während der RCDS mit dem Bild eines weiblichen Kussmundes und dem Satz "Wir besorgens dir..." wirbt.

Die AStA-Koalition aus der Grünen Hochschulgruppe, den Pinguinen, der Demokratischen Linken Liste (DLL), der Linken Liste (LiLi), der Fachschafteninitiative Demokratische Hochschule (FDH) sowie der Linken.SDS wendet sich entschieden gegen eine solche Form der Wahlwerbung.

"Wir finden es skandalös wie der RCDS und die LHG klar sexistische Slogans und Bilder für ihren Wahlkampf benutzen", meint Maximilian Pichl, Referent für Studienbedingungen im AStA und Mitglied der Demokratischen Linken Liste. "Auf den Flyern der beiden Gruppen werden Frauen zu sexuellen Objekten degradiert. Die inhaltsleere Wahlwerbung dieser reaktionären Hochschulgruppen soll scheinbar durch aufsehenerregende Motive überdeckt werden. Der RCDS und die LHG sollten nun Konsequenzen ziehen, ihre Wahlwerbung aus dem Verkehr ziehen und sich von dieser Darstellung distanzieren. Für uns als AStA steht fest: wir gehen entschieden gegen jeden Sexismus an der Universität vor! Wir stehen für eine feministische Hochschulpolitik, die Geschlechterverhältnisse an der gesamten Universität thematisiert. Gerade in einem studentischen Wahlkampf sollte jede Form der Diskriminierung - sei sie sexistisch, rassistisch oder antisemitisch - keinen Platz haben!", so Maximilian Pichl abschließend.

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