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Höhere studentische Krankenkassenbeiträge

Datum der Veröffentlichung:Donnerstag 23.12.2010

Die Krankenkassen erhöhen zum Sommersemester 2011 die Beiträge für Studierenden um rund 21%. Damit wird die beschlossene Erhöhung des BAföG praktisch ausgehebelt.

Lag der bisherige studentische Beitrag bei 53,40 Euro, so müssen die Studierenden ab dem nächsten Semester 64,77 Euro aufbringen. "Diese zusätzliche Belastung für Studierende ist völlig unverständlich", kommentiert Jonas Erkel, AStA-Vorsitzender an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt. Besonders ärgerlich ist, dass damit die sowieso schon karge BAföG-Erhöhung nutzlos bleibt.

"Durchschnittlich steigt das BAföG um rund 13 Euro. Mit diesem Mehr müssen nun die höheren Beiträge bezahlt werden", moniert Willy Carlos Witthaut, AStA-Vorsitzender.

Von der Erhöhung sind vor allem diejenigen Studierenden betroffen, welche nicht mehr familienversichert sind. Familienversichert ist man in der Regel nur unter 25 Jahren. Die Mehrzahl der Studierenden liegt in der Altersgruppe zwischen 25 und 30 Jahren. Der AStA fordert nachdrücklich nicht nur das BAföG weiter zu erhöhen bzw. den Förderungsrahmen auszuweiten. Die Studierenden dürfen auch nicht weiter finanziell belastet werden.

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