"Hiwis sind mehr wert!"

Datum der Veröffentlichung:Sonntag 27.4.2008

Am kommenden Dienstag, den 29.04.2008, findet unter dem Motto "Hiwis sind mehr wert!" das Gründungstreffen der Hilfskraftinitiative der Universität Frankfurt statt. Sie will sich der miserablen Beschäftigungssituation der Hilfskräfte annehmen.

Seit 1993 wurden die Stundenlöhne der studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräfte, den so genannten Hiwis, nicht mehr erhöht. Massiv gestiegene Kosten für die Lebens- haltung und das Studium schmälern seitdem deren Lohn. Als weiteres wesentliches Problem der Hilfskräfte äußern sich oftmals schlechte Arbeitsbedingungen. Kurze Vertragslaufzeiten und unbezahlte Überstunden sind hier nur zwei von vielen Beispielen.

Von weit kleinerem Ausmaß wären diese Missstände, wenn den Hiwis ihre Rechte bewusst wären und sie sich gemeinsam koordinieren würden, um für die Durchsetzung ihrer Ziele eintreten zu können. Deshalb wird im Rahmen des anstehenden Gründungs- und Koordinierungstreffen von erfahrenen Hilfskräften aus Marburg und profilierten Gewerkschaftsmitgliedern vorab ein Input über Möglichkeiten der Organisation unter Hiwis und den rechtlichen Grundlagen, auf welchen die Hilfskraftverträge fußen, gegeben werden.

Darüber hinaus soll der Erfahrungsaustausch im Vordergrund stehen, um besondere Problemfelder an der Frankfurter Universität erschließen und Handlungsstrategien erarbeiten zu können. Deshalb lädt die Hilfskraftinitiative Frankfurt alle studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräfte, alle interessierten Studierenden und Lehrenden ein, sich an der Diskussion und dem weiteren Vorgehen zur Verbesserung der Situation der Hilfskräfte auch und insbesondere an der Universität Frankfurt zu beteiligen.

Das Gründungstreffen der Hilfskraftinitiative der Universität Frankfurt findet am Dienstag, den 29.04.2008, um 18.30 Uhr in Raum 132 der Neuen Mensa statt. Weitere Informationen sind unter hiwi.blogsport.deeinzusehen.

Bei der Initiative handelt es sich um ein Kooperationsprojekt, welches aus den Bemühungen wissenschaftlicher und insbesondere studentischer Hilfskräfte, der Studierendengruppe der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), dem AK Studierende der Gewerkschaft ver.di, dem DGB Campus Office und Gewerkschaftsmitgliedern des AStA der Universität hervorgeht.

 

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