Gegendemonstration nicht kriminalisieren!

Datum der Veröffentlichung:Samstag 7.7.2007

Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main solidarisiert sich mit den heutigen Aktionen gegen den Nazi-Aufmarsch am Frankfurter Industriehof. "Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen", so Amin Benaissa, Referent für Politische Bildung. "Daher darf es nirgendwo einen Platz für Nazi-Aufmärsche geben - schon gar nicht in Frankfurt. Die Routenführung durch den Bereich Bockenheim/Industriehof stellt eine zusätzliche Provokation dar." Aktuell sei die Bahnstrecke entgegen den Meldungen im Hessischen Rundfunk am Westbahnhof weiter gewaltfrei blockiert. "Selbst die Deutsche Bahn scheint ein Einsehen zu haben und hat den Betrieb eingestellt. Die Zufahrt ab Hauptbahnhof ist den Nazis jedenfalls versperrt", so Benaissa weiter. Der AStA appelliert an die Ordnungskräfte, ihrerseits keine Gewalt anzuwenden. "Die Anti-Nazi-DemonstrantInnen verteidigen die Verfassung. Sie dürfen für eventuellen zivilen Ungehorsam nicht sanktioniert werden. Wir appellieren auch an die Bahn AG, von Strafanzeigen und anderen juristischen Maßnahmen abzusehen", so Benaissa abschließend.

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