Friedliches Ende nach Präsidiumsbesetzung an der Uni Frankfurt

Datum der Veröffentlichung:Mittwoch 8.11.2006

Ungefähr seit 13.00 Uhr hielten ca. 30 – 40 Studierende das Präsidium und den Senatssaal besetzt. Die Rücktrittsforderung der Studierenden an den Präsidenten Steinberg konnte an dem passenden Ort mit Nachdruck vorgetragen werden. Nach eigenen Aussagen waren beide Seiten mit dem gesamten Verlauf der Aktion sehr zufrieden. Die einvernehmlich getroffenen Absprachen zwischen Präsidium und AktionistInnen wurden eingehalten, so dass die Besetzung friedlich und freiwillig von den Studierenden um ca. 21.30 beendet wurde.

Schade war nur die gegen 17 Uhr vom Präsidium angeordnete Aussperrung aller Beschäftigten des Juridicums. Die Besetzung betraf nur weniger als ein Drittel des zehnten Stockwerks, so dass der Rest des Gebäudes eigentlich nur unwesentlich am Betrieb gehindert wurde. Leider sorgte diese Maßnahme für vermeidbares Unverständnis bei den Beschäftigten für die studentischen Belange, da diese für die Aussperrung verantwortlich gemacht wurden.

Im Anschluss wurden die „Besetzer“ vom parallel tagenden Protestplenum gebührend in Empfang genommen. Dieses „Info-Plenum“ war gut besucht, so dass ca. 60-70 Studierende friedlich auf die Senckenberganlage Richtung Messekreisel zogen. Dieser wurde aufgrund des starken Polizeiaufgebots nur für wenige Minuten blockiert und die DemonstrantInnen zogen mit Begleitung über das Institut für vergleichende Irrelevanz, auch als IvI bekannt, zurück auf den Campus. Leider wurden die TeilnehmerInnen auch nach der Demonstration noch über den Campus begleitet. Auch diese unnötige Repression konnte aufgrund der Gesprächsbereitschaft der Studierenden aufgelöst werden. Studierendenschaft der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main Körperschaft Öffentlichen Rechts seit 1920

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