Forderungen gegen Sexismus an der Goethe-Universiät

Datum der Veröffentlichung:Dienstag 16.1.2018

Am 17/01/2018 ab 12 Uhr ruft der AStA der Goethe Universität zu einer Kundgebung gegen sexuelle Übergriffe, Sexismus und Ausnutzung von Machtgefällen auf. Anlass dafür ist die Berichterstattung der FAZ vom 03/01/2018 über einen Vorfall von mehreren sexualisierten Übergriffen, sowie dem Umgang damit an der Goethe Universität.

Im Rahmen der Kundgebungen stellt der AStA folgende Forderungen an die Universitätsleitung:

1. Professionalisierung der Beratung:
- Es soll eine unabhängige Erst- und Verweisberatungsstelle geben, die nicht identisch mit der Instanz ist, welche die universitätsinternen Maßnahmen einleitet.
- Weiterbildungsmaßnahmen für Beratende sollen ausgebaut werden.

2. Mehr Ressourcen für Beratung und Gleichstellung:
- Es sollen weitere Beratungsstellen geschaffen werden.
- Die Antidiskriminierungsstelle soll schnell nachbesetzt werden.
- Frauenrät*innen sollen für ihre Arbeit finanziell entschädigt werden.
- Unabhängige und Selbstorganisierte Beratungsstellen sollen von der Universitätsleitung unterstützt werden.
- Die Mittel für Weiterbildungen und Schulungen sollen erhöht werden.

3. Feedback-Strukturen müssen eingerichtet werden:
- Beratungen sollen intern dokumentiert werden.
- Für Personen, die eine Beratung wahrnehmen, soll es eine Möglichkeit zum Feedback geben.

4. Mehr Transparenz und Zugänglichkeit für Beratungen
- Der Beratungswegweiser der Goethe-Uni soll über die Erstsemestertaschen, in den öffentlichen Zeitschriftenständern sowie über die Frauenrät*innen verbreitet werden.
- Im Gleichstellungsmonitor soll die Anzahl von bei Beratungen dokumentierten Diskriminierungen, sowie die Anzahl organisatorischer oder arbeitsrechtlicher Konsequenzen aufgeführt werden.

5. Die Antidiskriminierungsrichtlinie soll umgesetzt werden.

 

Wir laden Sie herzlich dazu ein, an der Kundgebung teilzunehmen. Für Rückfragen wenden Sie sich an kommunikation[at]asta-frankfurt.de

 

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