Elemente des Antisemitismus

Datum der Veröffentlichung:Donnerstag 21.11.2013

"Aber es gibt keine Antisemiten mehr.“ - Was Adorno und Horkheimer 1947 bereits feststellten, gilt heute umso mehr. Antisemitismus scheint ohne Antisemit_innen auszukommen. Diskriminierende, essentialisierende und dämonisierende Annahmen über Jüdinnen und Juden oder Israel sind nach wie vor integraler Bestandteil von Stammtischgesprächen, politischen Veranstaltungen und verschiedener Feuilletons. Ungeachtet dessen gilt jemanden des Antisemitismus zu bezichtigen in der bürgerlichen Mitte als 'unsachlich' und 'wenig konstruktiv'. Maskiert als Recht auf Meinungsfreiheit, lustvoller Tabubruch, Antizionismus oder positive Diskriminierung, Antisemitismus bleibt gesellschaftlich virulent.

Die Veranstaltungsreihe „Elemente des Antisemitismus“ versucht dieser verhängnisvollen Verharmlosungstendenz ein Stück weit entgegenzuwirken. Im Laufe des Wintersemesters 2013/14 finden insgesamt zehn Veranstaltungen mit Schwerpunkten in Geschichte, Sozialpsychologie, Geschlechterforschung und der kritischen Theorie der Frankfurter Schule statt. Die Reihe richtet sich an Studierende jeder Fachrichtung und jedes Fachsemesters, sowie alle sonstig Interessierten.

"Antisemitismus ist das Merkzeichen einer zurückgebliebenen Kultur" – Engels, Friedrich (1890)

veranstaltet von: A R C – association réplique critique in Kooperation mit dem AStA Uni FFM und dem Sigmund Freud Institut 

Die Veranstaltungsreihe wird unterstützt vom Projektrat der Uni Frankfurt (http://projektratunifrankfurt.wordpress.com/) der Fachschaftenkonferenz und der Lagergemeinschaft Auschwitz (http://www.lagergemeinschaft-auschwitz.de/)

Weitere Infos findet ihr auf unser Facebook Seite: https://www.facebook.com/arc.ffm

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