Demo für "Menschenrecht Bildung" ein großer Erfolg

Datum der Veröffentlichung:Mittwoch 8.6.2005

Nach Angaben des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) der Uni Frankfurt am Main nah-men am Donnerstag zwischen 3.500 und 5.000 Studierende, Schülerinnen und Schülern, sowie Gewerkschaftsmitglieder an einer der bundesweiten Demos gegen Studiengebühren teil. AStA-Vorsitzender Abel Schumann bezeichnete die Demonstration als vollen Erfolg. „Wir konnten ein deutliches Signal gegen die verfehlte Bildungspolitik in Hessen setzen“, so AStA-Vorsitzender Abel Schumann. Auf der Abschlusskundgebung gab es besonders große Zustimmung zu den Redebeiträgen von Kai Dietzel vom AStA der Uni Gießen, Nele Hirsch vom Freien Zusammenschluss der Studierendenschaften (fzs) und dem hessischen DGB-Landesvorsitzenden Stefan Körzell. Sie betonten die (un-) soziale Komponente von Studiengebühren. Weitere Beiträge kamen vom StadtschülerInnenrat Frankfurt und von der studentischen Internet-Informationsseite www.uebergebuehr.de. Nicht nur in Frankfurt gingen Studierende für freie Bildung auf die Straße. Auch zu den Demonstra-tionen in Hannover, Halle, Potsdam und Dresden kamen tausende Teilnehmer. Der stellvertretende AStA-Vorsitzende Vincenzo Pellegrino fasst die Argumente der Gebührengegner zusammen: „Finanzielle Zugangsbeschränkungen zu Bildung führen nicht zu einem besseren Bildungssystem, sondern zu Bildung für nur noch sehr wenige“. Auf dem Römerberg kam es zu der Aktion „Rote Karte für die Kultusministerkonfenz!“. Diese befasst sich auf ihrer Sitzung in Quedlinburg mit dem Thema „Studienfinanzierung“. Teilnehmer der Demos in Potsdam und Halle überreichten dort die gezeigten „roten Karten“ den anwesenden Kultusministern.

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