Daniel Katzenmaier nachgewählt – Linke Koalition setzt Arbeit fort

Datum der Veröffentlichung:Freitag 22.11.2013

Auf der heutigen Sitzung des Studierendenparlaments wurde der Student der Erziehungswissenschaften, Daniel Katzenmaier (Grüne Hochschulgruppe), als Vorsitzender des Allgemeinen Studierendenausschuss der Universität Frankfurt gewählt. Er ersetzt damit dem aus dem Amt geschiedenen David Malcharczyk (Fachschafteninitiative Demokratische Hochschule), der aus persönlichen und politischen Gründen sein Amt zur Verfügung gegeben hatte. Katzenmaier komplementiert den AStA-Vorstand neben dem Jura-Studenten Giorgio Nasseh (Juso Hochschulgruppe), der weiterhin als Co-Vorsitzender fungieren wird.

Die linke Koalition im Studierendenparlament besteht aus der Linken Liste, der Demokratischen Linken, der Fachschafteninitiative Demokratische Hochschule, der Juso Hochschulgruppe und der Grünen Hochschulgruppe. In den letzten Monaten konnte der AStA politische Projekte wie verbesserte Öffnungszeiten in den Bibliotheken, Vergünstigungen für Bafög-Empfänger_innen in Kultureinrichtungen durchsetzen und durch das Indoorcamp sowie Demonstrationen auf die prekäre Wohnsituation in Frankfurt aufmerksam machen. Auch eine Erweiterung des Semestertickets über die Landesgrenze nach NRW steht kurz vor der Umsetzung.

Der AStA erwartet, dass es in Hessen zu einer schwarz-grünen Landesregierung kommen wird. „CDU als auch Bündnis 90/Die Grünen, konnten bisher nicht erklären, wie sie eine sichere Finanzierung des hessischen Hochschulwesens gewährleisten können. Angesichts der baldig greifenden Schuldenbremse ist das höchst bedenklich.“, stellt Nasseh fest und kündigt an „Sollte eine Landesregierung wieder die Studierenden zur Kasse bitten, erwarten wir Proteste wie 2006.“ 

Daniel Katzenmaier, der auch als studentischer Vertreter im Verwaltungsrat des Studentenwerks sitzt: „Darüber hinaus heißt für uns eine Ausfinanzierung des Bildungssystems auch, dass die Studentenwerke ausreichend finanziellen Spielraum bekommen, um der Wohnraumknappheit entgegenzuwirken. Allein um den Bundesdurchschnitt zu erreichen, fehlen in Frankfurt 5000 Wohnheimsplätze für Studierende.“ 

 

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