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Bologna-Werkstätten Thema im Senat

Datum der Veröffentlichung:Dienstag 21.9.2010

Am morgigen Mittwoch, den 22.09.2010, werden im Senat der Johann Wolfgang Goethe-Universität die Empfehlungen der Bologna-Werkstätten behandelt. Der AStA erwartet die Diskussion mit Spannung.

In den vergangenen Monaten haben die Bologna-Werkstätten in mehreren Sitzungen über die Bologna-Reform an der Goethe-Universität beraten. Hierbei diskutierten Studierenden mit Lehrenden über notwendige Verbesserungen und ihre Umsetzung. Neben einem allgemeinen Konsens, dass Veränderungen in den Studiengängen dringend notwendig sind, gab es aber auch Kontroversen in einigen Punkten. "Wir sehen die morgige Senatsitzung als Lackmus-Test an.", wagt Jonas Erkel, AStAVorsitzender, einen Ausblick. "Es wird darum gehen wie ernst der Senat die studentischen Forderungen der letzten Monate nimmt." Als strittig können mehrere Punkte angesehen werden. So gibt es beispielsweise eine Einigung in Vorlesungen auf die Anwesenheitspflicht zu verzichten, bei Seminaren ist man sich darüber noch nicht einig. Auch der Zugang zum Master wird kontrovers diskutiert werden: der AStA fordert hier eine Regelung, nach der ein erfolgreicher Bachelor- Abschluss allein genügt, um ein Masterstudium an der Uni zu beginnen. Bisher ist in vielen Fächern die Note 2,5 beim Bachelor Vorraussetzung hierfür.

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