Bau des House of Finance

Datum der Veröffentlichung:Freitag 18.8.2006

Verfolgt man die Entwicklungen der letzten Jahre an der Johann Wolfgang Goethe-Universität mit, so ist der Bau des „House of Finance“ nur eine logische Konsequenz dieser Entwicklung. Anscheinend ist die Leitung der Universität nicht mehr daran interessiert, Wissen zu vermitteln, sondern viel mehr daran, der Wirtschaft einen möglichst einfachen und direkten Zugang zu neuem Personal zu gewährleisten.

Verstärkt wird dieser Eindruck durch die immer noch im Raum stehende Schließung des Faches Südostasienwissenschaften. Auf Kosten der wissenschaftlichen Arbeit wird der Fokus nunmehr nur noch auf wirtschaftliche Rentabilität gelegt. Von einem „Leuchtturm der Wissenschaft“ ist also nur bedingt zu sprechen. Der AStA der JWG-Universität bedauert diese Entwicklung zutiefst. Vor allem die enge Zusammenarbeit mit wirtschaftlichen Unternehmen schließt eine kritische, wissenschaftliche und vor allem unabhängige Forschung und Lehre aus.

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