AStA der Uni Frankfurt kritisiert Studienempfehlung von Kultusministerin Wolff

Datum der Veröffentlichung:Montag 5.2.2007

Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Johann Wolfgang Goethe-Universität kritisiert die Empfehlung von Kultusministerin Wolff, von einem Studium des Grundschullehramts abzusehen. In einer Pressemitteilung vom 4. 2. 2007 prognostizierte die Ministerin Studierenden des Grundschullehramts schlechte Einstellungschancen und riet daher, lieber auf Lehramt für Haupt- und Realschulen zu studieren.

„Informatikern und Ingenieuren wurden früher ebenfalls schlechte Arbeitsmarktchancen vorausgesagt. Wenige Jahre später fehlte es aber an genau diesen Fachkräften!“, gibt Tobias Courtial, Referent für Hochschulpolitik, zu Bedenken. Derart nachdrückliche Studienempfehlungen aus den Reihen der Politik führten erfahrungsgemäß eher dazu, dass das Niveau der Studienzahlen unter den zukünftigen Bedarf sinken würde. „Studieninteressierte sollte sich nicht allzu sehr von den oft fragwürdigen Prognosen und Empfehlungen aus Politik und Wirtschaft verunsichern lassen, sondern sich vielmehr bei der Studienwahl von ihren individuellen Interessen und Neigungen leiten lassen“, rät Courtial.

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