AStA kritisiert Falschaussagen des Pressesprechers der Goethe-Universität

Datum der Veröffentlichung:Montag 27.7.2009

Am Freitag, den 24.07.2009, hatte der Pressesprecher der Goethe-Universität, Olaf Kaltenborn, in einem Interview mit der Frankfurter Rundschau mehrfach falsche Aussagen getätigt.

Nach Aussage von Pressesprecher Kaltenborn kritisiere der AStA erst jetzt die Schaukästen in der Hochschule. Richtig ist jedoch, dass der AStA-Vorstand bereits seit Januar dringend um einen Termin mit dem Uni-Präsidenten Prof. Müller-Esterl und dem Vorsitzenden des VAV Herrn Dr. Paul bat. Trotz mehrmaliger Aufforderung hielt es der Präsident nicht für notwendig an einem solchen Gespräch teil zu nehmen. Ganz nach dem Motto "Angriff ist die beste Verteidigung!" versucht nun die Universität das Thema Burschenschaften und Verbindungen zu verharmlosen, ja sogar zu verherrlichen und damit den AStA zu diffamieren. "Wir sind zutiefst angewidert von einer solchen Gangart. Schließlich hatten wir dem Präsidium die Möglichkeit eingeräumt die Schaukästen zu entfernen, bevor das Thema öffentlich wird. Das war offensichtlich ein großer Fehler ", so AStA-Vorsitzende Nadia Sergan. Die Rede vom Sommerloch ist den Studierendenvertretern schon bekannt. Jedes Jahr pünktlich zum Ende des Sommersemesters schaut die Universität plötzlich mit Argusaugen auf die Tätigkeiten des AStA. In den Monaten zuvor ist die Hochschulleitung derartig mit ihrer Profilierung beschäftigt, dass sie den Themen des AStA nur wenig Relevanz beimisst. Eine Gegendarstellung ist für den AStA aus genannten Gründen unablässig. "Wir können solche falsche Behauptungen nicht unkommentiert stehen lassen. Das Präsidium sollte sich von den Aussagen ihres Pressesprechers distanzieren, wenn es nicht den Ruf haben möchte, der Studierendenvertretung und der Hochschule schaden zu wollen.", erklärt Jonas Erkel, AStA-Vorsitzender. Eine ausführliche Gegendarstellung des AStA ist angefügt.

Gegendarstellung zum Interview mit Herrn Kaltenborn in der Frankfurter Rundschau vom 24. Juli 2009

1. Herr Kaltenborn behauptet, dass das Thema der studentischen Korporationen nur eine Minderheit interessiert. Dies entspricht nicht unserer Auffassung. Seid Bekanntwerden der Aufstellung der Schaukästen sind viele Stimmen laut geworden, die dies kritisierten. Auch mehrere Professor_innen übten Kritik. Dies blendet Herr Kaltenborn wissentlich aus und zeigt, dass ihm auch die Kritik der Professor_innen egal zu sein scheint. 2. Herr Kaltenborn behauptet, dass sich der AStA nicht mit Fragen wie der Umstellung auf Bachelor und Master beschäftigt. Hier lügt der Pressesprecher. Richtig ist, dass sich zum Beispiel in der letzten Senatssitzung der AStA unter anderen die Diskussion zu BA/MA angestoßen hatte und sich aktiv an dieser beteiligt hatte. Auch wurde diese Thematik in den letzten Monaten immer wieder von Seiten der Studierendenvertreter angesprochen und Nachbesserungen gefordert. 3. Herr Kaltenborn behauptet, dass sich der AStA in einer Dauerkrise befindet. Diese ist nicht unserer Wahrnehmung. Offensichtlich auch nicht der des Präsidiums. Dieses spricht nämlich seid längerem von einem konstruktiven Dialog, was mit einer Körperschaft in der Krise wohl kaum möglich wäre. 4. Herr Kaltenborn behauptet, dass der AStA mit der Thematisierung nur das Sommerloch füllen möchte. Diese Behauptung stimmt nicht mit der Wahrheit überein. Wie oben bereits erwähnt wurde die Thematik seid Monaten angesprochen, insbesondere auf Senatssitzungen, aber auch intern auf Treffen mit Herrn Prof. Müller-Esterl, bei denen Herr Kaltenborn auch zugegen war. Dass der AStA vor ein paar Tagen mit einer Pressemitteilung reagierte, hängt damit zusammen, dass am 14. Juli ein Gespräch mit dem Vorstand der VAV und dem Vizepräsidenten Herrn Schubert-Zsilavecz stattfand. Wie Herr Kaltenborn sicherlich auch unserer Homepage entnehmen kann, wurde die Problematik bezüglich studentischer Korporationen in der Vergangenheit immer wieder öffentlich thematisiert. Zum Beispiel auch auf einer Veranstaltung mit dem ehemaligen Verbindungsmitglied Stefan Peters am 14.05.09

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