AStA erklärt sich mit Kommilitoninnen und Kommilitonen solidarisch

Datum der Veröffentlichung:Donnerstag 16.2.2006

Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Johann Wolfgang Goethe- Universität Frankfurt unterstützt die Kommilitoninnen und Kommilitonen der Universität Paderborn in ihrem Protest gegen die Einführung allgemeiner Studiengebühren.

Dort hatte der Senat beschlossen - bei Verabschiedung eines entsprechenden Gesetzes in Nordrhein-Westfalen - allgemeine Studiengebühren ab dem Wintersemester 2006/07 einzuführen. Daraufhin besetzten ungefähr 100 Studierende das Rektorat der Universität.

"Wenn eine Professorenmehrheit aus Bequemlichkeit allgemeine Studiengebühren einführt, sodass weniger junge Leute die Möglichkeit haben, ein Hochschulstudium aufzunehmen, ist die Wut der Studierenden über diesen kurzsichtige Maßnahme nur verständlich", sagte Julian Zado, stellvertretender AStA-Vorsitzender.

Sollte es in Hessen auch zur Einführung von Studiengebühren für alle kommen sei auch hier mit ähnlichen Protesten zu rechnen. Schon 2003 zwangen massive Proteste der Stu-dierenden die hessische Landesregierung zu Änderungen bei der Einführung von Langzeitstudiengebühren, so Zado weiter.

"Wir hoffen aber, dass die Landesregierung begreift, dass man Bildung nicht an die materiellen Voraussetzungen der Eltern knüpfen darf", sagte Zado abschließend.

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