AStA begrüßt Stellungnahme des Entwicklungspolitischen Netzwerks

Datum der Veröffentlichung:Montag 21.8.2006

Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) begrüßt die kritische Stellungnahme des Entwicklungspolitischen Netzwerks Hessen zu dem Gesetzentwurf der CDU zur Einführung von Studiengebühren ausdrücklich. Die Landes-Asten-Konferenz kritisierte bereits diese gezielte Benachteiligung von Studierenden aus Nicht-EU-Ländern und die damit verbundene „Diskriminierung nach Herkunftsland“ in ihrer Stellungnahme vom 12.07.2006 zu dem Gesetzentwurf der Landesregierung „Hessisches Studienbeitragsgesetz“, welches mit dem nun durch die CDU vorgelegten Gesetzentwurf identisch ist. Mit ihren Gebührenplänen verfolgt die CDU ausschließlich die Schaffung einer finanziellen Elite.

„Die pluralistische Hochschullandschaft und der offene Universitätszugang, bedeutende Errungenschaften der letzten dreißig Jahre, werden im Zuge der Einführung von Studiengebühren verloren gehen“, so der stellvertretende AStA-Vorsitzende Mike Josef. Eine Universität die ihrem internationalen Charakter gerecht werden will darf keine Barrikaden schaffen. Sie muss vielmehr den Interessen aller sozialen Schichten nachkommen.

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